Inhalt der Website: Die Evangelischen Alterssiedlung Masans (EAM) will als Stiftung betagten Menschen in unserer Region ein Zuhause bieten. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Die Betreuung und Pflege erfolgt nach den neuesten Erkenntnissen der Geriatrie.
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Neben der alltäglichen Tätigkeit des Heimarztes, wie sie in meinem letzten Bericht umschrieben wurde, war das Jahr 2010 geprägt von der Erarbeitung eines heiminternen Palliativkonzeptes. Unter der Leitung unserer stellvertretenden Pflegedienstleitung, Frau Christel Bollhalder, hat eine Kerngruppe, in der auch ich mitwirken durfte, dieses Konzept erarbeitet und auf Ende Jahr erfolgreich zu Papier gebracht. Wir haben versucht, Palliative Care für unsere Bedürfnisse zu definieren und haben uns folgende Definition zurechtgelegt:
Ziel im Jahre 2011 soll sein, dieses Konzept auf allen Stufen unseres Hauses zur Kenntnis zu bringen und so den Palliativgedanken in unserem Hause optimal zu leben. Ich möchte es nicht unterlassen, mich bei der gesamten Kerngruppe und ganz besonders bei Frau Christel Bollhalder für den grossen Einsatz bei der Erarbeitung dieses Konzeptes zu bedanken.
Im zweiten Teil meines Berichtes möchte ich meiner Mitarbeiterin in der Apotheke, Frau Silvia Zaiss, welche in der Funktion als Pharmaassistentin zu 50% bei uns angestellt ist, die Möglichkeit geben, über ihr Tätigkeitsfeld zu berichten. Bekanntlich findet sich in allen Institutionen die häufigste Fehlerquelle im ärztlichen Bereich in der Verordnung, Dosierung und Überwachung der Medikamentenabgabe. Durch ihren Einsatz können diese Fehlerquellen auf ein Minimum reduziert werden. Herzlichen Dank an Frau Zaiss für ihre Hilfe und die Abfassung des folgenden Berichtes:
Die heiminterne Apotheke bietet viele Vorteile für die Bewohner, die Mitarbeiter und das Gesamtkonzept der EAM. Mit dem Einverständnis der zuständigen Ärzte ist die Pharma- assistentin bestrebt, mit Generika die Kosten für die Bewohner so tief wie möglich zu halten. Die Bewohner haben die Möglichkeit, Kleinmengen z.B. bei Verbandsmaterial zu beziehen. Ebenso entfallen durch die heiminterne Apotheke die Kosten für das Führen der Dossiers sowie für die Bezüge der einzelnen Medikamente (Medikamenten-/Bezugschecks). Rückrufaktionen von Herstellern können vor Ort bearbeitet und die entsprechenden Produkte direkt eingesammelt und den Bewohnern rückvergütet werden.
Nicht zu unterschätzen ist auch der soziale Kontakt zwischen Bewohnern und Pharmaassistentin. Die Bewohner haben die Möglichkeit, rezeptfreie Medikamente sowie Toilettenartikel usw. selbständig in der Apotheke einzukaufen. Falls Fragen bezüglich Abrechnung mit der Krankenkasse bestehen, haben die Bewohner und/oder ihre Angehörigen eine Ansprechperson.
Mit der Einführung von Barcomed seit Herbst 2010 werden die Abläufe für Mitarbeiter und Bewohner noch effizienter und übersichtlicher. Wir schauen der Zukunft optimistisch entgegen.Silvia Zaiss
Pharmaassistentin
Rudolf Ursprung
Heimarzt