Inhalt der Website: Die Evangelischen Alterssiedlung Masans (EAM) will als Stiftung betagten Menschen in unserer Region ein Zuhause bieten. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Die Betreuung und Pflege erfolgt nach den neuesten Erkenntnissen der Geriatrie.
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Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.
(Lao-Tse)
Unter dieses Motto stelle ich meinen Jahresrückblick 2010. Welche Ziele hatten wir und welche Ziele haben wir erreicht? Welche Ziele haben wir für die Zukunft und wohin führt unser Weg?
In meinem Jahresbericht 2009 ist zu lesen: «Es ist unser erklärtes Ziel, die individuelle Lebensqualität der pflegebedürftigen Bewohner zu erhalten und zu fördern» – ein langfristiges Ziel, das immer wieder neu definiert werden muss, um jederzeit auf veränderte Bedürfnisse und gesetzliche Gegebenheiten reagieren zu können. Die Bewohnerumfragen und Befindlichkeitsgespräche zeigen auf, dass wir ein Etappenziel erreicht haben: Die Bewohner fühlen sich wohl bei uns, sind in der EAM «zu Hause». Das grösste Potential und die Basis all unserer Arbeit ist die Zufriedenheit aller Bewohner, verbunden mit einer qualitativ hohen Pflegeleistung.
Ein weiteres Ziel war es, die Umbaupläne zu konkretisieren. Dieses Ziel haben wir erreicht. Im März 2010 wurde das Siegerprojekt «Arcadia» erkoren. Es beinhaltet die kompakte Erweiterung des bestehenden Bettenhauses, eine hohe Funktionalität und intelligente Entflechtung einzelner Nutzungen, attraktive bedürfnisgerechte Innenräume in den neuen Wohnbereichen und erfüllt damit langfristig die Anforderungen unserer Bewohner – ein klar definiertes Ziel für die kommenden Jahre.
«Ideen sind Katalysatoren, die treibende Kraft, die uns voranbringt. Sie werfen Fragen auf, die uns dazu bewegen, neue Wege einzuschlagen, sie eröffnen uns neue Perspektiven, zwingen uns zu eigenen Überlegungen, weisen uns in neue Richtungen.» Die neue Richtung für die Mitarbeiterzufriedenheit heisst «Betriebliche Gesundheitsförderung». Es ist unser erklärtes Ziel, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz zu erhalten und kontinuierlich zu steigern. Dazu gehört u.a. die Förderung der innerbetrieblichen Kultur, die Kommunikation und Kompetenz im Sinn von Beteiligung und Partizipation aller. Lesen Sie hierzu den ausführlichen Bericht unserer Leiterin Personalwesen, Frau Bernadette Sutter.
Der Kanton Graubünden regelte im Zuge der Anpassung an das Bundesrecht die Pflegefinanzierung neu. Der Kanton und die Gemeinden müssen sich an den Pflegekosten beteiligen, die Krankenversicherer und die Bewohner werden im Gesamten entlastet. Das Erfassungssystem nennt sich Bewohner-Einstufungs- und Abrechnungssystem BESA LK 2010 und wird in 16 Pflegestufen (bisher 12 Stufen) eingeteilt. Die Pflegestufen werden neu in 20-Minuten-Einheiten gemessen (bisher BESAPunkte). Die Testphase begann im Sommer 2010, die Bewohner wurden im Dezember neu eingestuft und die neue Taxordnung inkl. Pensionsverträge wurde im Dezember 2010 allen Bewohnern mitgeteilt. Das Ziel 2011: Die Pflegefinanzierung per 1. Januar 2011 wird mit einem neuen computergestützten Erfassungssystem im Betrieb umgesetzt.
Ich schliesse meinen Jahresrückblick mit einem grossen Dank an alle Mitarbeitenden für ihre hervorragenden Leistungen zugunsten unserer Bewohner, an den gesamten Stiftungsrat für die Unterstützung und an das Kader für den Weitblick und das uneingeschränkte Engagement für die EAM. Möge dieses Zitat als Zielsetzung für das kommende Jahr begleiten: «Es gibt keine Probleme, sondern nur neue Herausforderungen.»
Aldo Pitsch
Heimleiter