Inhalt der Website: Die Evangelischen Alterssiedlung Masans (EAM) will als Stiftung betagten Menschen in unserer Region ein Zuhause bieten. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Die Betreuung und Pflege erfolgt nach den neuesten Erkenntnissen der Geriatrie.
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Das Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der Komfortsteigerung für die Bewohner und Mitarbeitenden. Zudem konnten die Planungsarbeiten bis zum Vorprojekt für die Erweiterung des Hauses Platane vorangetrieben werden, so dass nun die Baueingabe eingereicht werden kann. Im Jahr 2012 soll das zukunftweisende Bauprojekt umgesetzt werden: Die Realisierung des Anbaus Haus Platane.
Die erhöhten Anforderungen der Bewohner an Ruhe- und Aufenthaltsräume erforderten bauliche Anpassungen im Haus Nussbaum. Die Eingangsbereiche wurden zur Station hin abgetrennt, wodurch neue Ess- und Aufenthaltsräume entstanden sind. Die kleinen Wintergärten im Südosten des Gebäudes wurden sowohl im ersten als auch im zweiten Obergeschoss geöffnet, isoliert und neu eingerichtet. Auch hier können die Bewohner und das Pflegepersonal nun kochen und spielen, oder auch nur in Ruhe die schöne Aussicht über das Churer Rheintal geniessen. Die Erweiterung erfolgte in zwei Bauetappen, welche Ende Herbst 2010 frist- und budgetgerecht abgeschlossen wurden. Über die vielen positiven Rückmeldungen von Bewohnern und Mitarbeitenden freut sich der ganze Betrieb!
In den Bewohnerzimmern im Haus Nussbaum konnten im 2010 zur Steigerung der Behaglichkeit in den Nasszellen Schnellheizer angebracht werden. Die stark frequentierte Terrasse der Cafeteria wurde mit neuen Sonnenschirmen ausgestattet. Im Haus Platane wurde der Fortlaufschutz installiert. Dieses System unterstützt das Pflegepersonal bei seiner täglichen Arbeit, und weglaufgefährdete Bewohner sind besser geschützt.
Auch die komplett neue Nummerierung sämtlicher Räume und Gebäude konnte im letzten Jahr umgesetzt werden. Diese dient als Grundlage für die neue Schliessanlage, welche in Zukunft mittels Chip Zugang zu den Räumen verschaffen wird. Für den technischen Dienst ist es so kostengünstiger und praktischer,
Zugangsberechtigungen zu erteilen und zu verwalten. Neben der Komfortsteigerung für die Mitarbeitenden – das Herumtragen diverser Schlüssel entfällt – werden auch die Betriebskosten gesenkt.
Im Architekturwettbewerb für die Erweiterung und Anpassung der EAM wurde letztes Jahr das Projekt «Arcadia» der Arbeitsgemeinschaft um das Zürcher Architekturbüro Allemann Bauer Eigenmann Architekten AG, Zürich, zum Sieger erkoren. «Arcadia» sieht eine kompakte Erweiterung des bestehenden Bettenhauses vor. Den Verfassern gelingt es, eine wohlüberlegte Verbindung zwischen Alt- und Neubau zu schaffen. Das Projekt überzeugt einerseits durch seine hohe Funktionalität und intelligente Entflechtung einzelner Nutzungen, und andererseits durch attraktive Innenräume in den neuen Wohnbereichen. Der Erweiterungsbau ist auf 2012/2013 geplant, das Bauprojekt wird anfangs 2011 bei der Stadt eingereicht. Voraussetzung für die Realisierung ist die Sicherstellung der Finanzierung durch die Stiftung, die Planungsregion und den Kanton. Der Stiftungsratsausschuss rechnet mit Gesamtanlagekosten zwischen 25 und 30 Mio. Schweizer Franken.
Die Zufriedenheit der Bewohner und Mitarbeiter mit den baulichen Anlagen ist dem Stiftungsratsausschuss ein grosses Anliegen. Ich danke den Mitarbeitern des Technischen Dienstes unter der Leitung von Christian Hartmann und dem Bauherrenvertreter Franz Bärtsch für ihre Unterstützung, das grosse Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit.
Ernst Senteler Ressort
Liegenschaftswesen/Bau